Hybodus multiconus
Jaekel, 1889
Classification: Elasmobranchii Hybodontiformes Hybodontidae
Reference of the original description
Die Selachier aus dem oberen Muschelkalk Lothringens. Abhandlungen Geologische Spezialkarte Elasass–Lothringen, Series 3, 4, 273–332
Die Selachier aus dem oberen Muschelkalk Lothringens. Abhandlungen Geologische Spezialkarte Elasass–Lothringen, Series 3, 4, 273–332
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<i>Hybodus multiconus</i> Jaekel, 1889; image of the first description, pl. VII, Fig. 8, 9

<i>Hybodus multiconus</i> Jaekel, 1889; image of the first description, pl. VII, Fig. 8, 9
Synonyms / new combinations and misspellings
Hybodus cf. multiconus
Hybodus cf. multiconus
Types
Hybodus multiconus
Hybodus multiconus
Description:
Citation: Hybodus multiconus Jaekel, 1889: In: Database of fossil elasmobranch teeth www.shark-references.com, World Wide Web electronic publication, Version 10/2026
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Hybodus multiconus Jaekel, 1889; Germany, Werneck, Oberer Muschelkalk, mo3, Fassanian, Museum Terra Triassica Euerdorf coll no. SMTE 6026/1-6 © SMTE
Hybodus multiconus Jaekel, 1889; Germany, Werneck, Oberer Muschelkalk, mo3, Fassanian, Museum Terra Triassica Euerdorf coll no. SMTE 6026/1-6 © SMTE
Description
Original diagnosis after Jaekel, 1889 [4711]: Hybodus multiconus n. sp.
Taf. VII, Fig. 8 und 9.
Die unter dem Namen Hybodus multiconus zusammengefassten Zähne schliessen sich in ihrem Habitus eng an die vorige Art an.
Die Hauptspitze ist kurz (bei fast sämmtlichen mir vorliegenden Exemplaren sehr stark abgekaut), nicht nach rückwärts, sondern stark nach innen gebogen; die Streifung und der Querschnitt der Hauptspitze sind wegen der Abnutzung fast nie zu beobachten, doch sah ich nirgends hierin einen Unterschied gegenüber der vorigen Art.
Die Kebenspitzen sind auf beiden Seiten der Hauptspitze ungefähr gleich entwickelt. sowohl was ihre Grösse als auch ihre Zahl betrifft; sie sind, wie bei H. longiconus, bis an die Spitze gestreift. Die Wurzel ist auf ihrer Unterseite stark ausgeschweift und läuft an den Enden mehr oder weniger spitz zu. Die Innenseite der Basis bildet einen starken, nach den Enden an Dicke abnehmenden Wulst. Bei den gut erhaltenen Exemplaren beobachtet man dieselbe Querstreifung der Unterseite wie bei H. longiconus. Die Enden der Wurzel sind gewöhnlich etwas nach innen (vom Maul aus gerechnet) gebogen. Von H. longiconus unterscheidet sich H. multiconus demnach nur durch die stärkere Schweifung, die grossere Länge und Zuspitzung der Wurzel, durch die senkrechte mediane Stellung und geringere Höhe der Hauptspitze. Wegen dieser zuletzt genannten Eigenthümlichkeiten scheint es mir zweifellos, dass H. multiconus Vorderzähne umfasst, welche aller Wahrscheinlichkeit nach zu H. longiconus gehören. Dafür spricht auch die Grösse der Art, welche fast ebensolche Verschiedenheiten zeigt wie die Zähne von H. longiconus. Beide Formen aber mit einander unter einem Namen zu vereinigen, nehme ich deshalb Anstand, weil der mit H. longiconus vorkommende H. plicatilis möglicherweise ähnliche Symphysenzähne gehabt haben kann und also H. multiconus zum Theil zu H. plicatilis gehören könnte. Durch den Namen multiconus möchte ich indess auf die wahrscheinliche Zusammengehörigkeit mit H. longiconus hinweisen.
Original diagnosis after Jaekel, 1889 [4711]: Hybodus multiconus n. sp.
Taf. VII, Fig. 8 und 9.
Die unter dem Namen Hybodus multiconus zusammengefassten Zähne schliessen sich in ihrem Habitus eng an die vorige Art an.
Die Hauptspitze ist kurz (bei fast sämmtlichen mir vorliegenden Exemplaren sehr stark abgekaut), nicht nach rückwärts, sondern stark nach innen gebogen; die Streifung und der Querschnitt der Hauptspitze sind wegen der Abnutzung fast nie zu beobachten, doch sah ich nirgends hierin einen Unterschied gegenüber der vorigen Art.
Die Kebenspitzen sind auf beiden Seiten der Hauptspitze ungefähr gleich entwickelt. sowohl was ihre Grösse als auch ihre Zahl betrifft; sie sind, wie bei H. longiconus, bis an die Spitze gestreift. Die Wurzel ist auf ihrer Unterseite stark ausgeschweift und läuft an den Enden mehr oder weniger spitz zu. Die Innenseite der Basis bildet einen starken, nach den Enden an Dicke abnehmenden Wulst. Bei den gut erhaltenen Exemplaren beobachtet man dieselbe Querstreifung der Unterseite wie bei H. longiconus. Die Enden der Wurzel sind gewöhnlich etwas nach innen (vom Maul aus gerechnet) gebogen. Von H. longiconus unterscheidet sich H. multiconus demnach nur durch die stärkere Schweifung, die grossere Länge und Zuspitzung der Wurzel, durch die senkrechte mediane Stellung und geringere Höhe der Hauptspitze. Wegen dieser zuletzt genannten Eigenthümlichkeiten scheint es mir zweifellos, dass H. multiconus Vorderzähne umfasst, welche aller Wahrscheinlichkeit nach zu H. longiconus gehören. Dafür spricht auch die Grösse der Art, welche fast ebensolche Verschiedenheiten zeigt wie die Zähne von H. longiconus. Beide Formen aber mit einander unter einem Namen zu vereinigen, nehme ich deshalb Anstand, weil der mit H. longiconus vorkommende H. plicatilis möglicherweise ähnliche Symphysenzähne gehabt haben kann und also H. multiconus zum Theil zu H. plicatilis gehören könnte. Durch den Namen multiconus möchte ich indess auf die wahrscheinliche Zusammengehörigkeit mit H. longiconus hinweisen.
Remarks
shark-references Species-ID=11354;
shark-references Species-ID=11354;
References
Pisces. In Piller, W.E. (ed.) Catalogus Fossilium Austriae, Band 3 - Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, ISBN13: 978-3-7001-7238-3, 576 pp.
Die Selachierfauna der „Mainfränkischen Trias“. Naturwissenschaftliches Jahrbuch Schweinfurt, 25, 133–156
Pisces Triadici. In POMPECKJ, F. J.(Ed.): Fossilium Catalogus I: Animalia. Pars 33. Berlin(W. JUNK): 201 p.
Die Selachier aus dem oberen Muschelkalk Lothringens. Abhandlungen Geologische Spezialkarte Elasass–Lothringen, Series 3, 4, 273–332

Pisces. In Piller, W.E. (ed.) Catalogus Fossilium Austriae, Band 3 - Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, ISBN13: 978-3-7001-7238-3, 576 pp.

Die Selachierfauna der „Mainfränkischen Trias“. Naturwissenschaftliches Jahrbuch Schweinfurt, 25, 133–156

Pisces Triadici. In POMPECKJ, F. J.(Ed.): Fossilium Catalogus I: Animalia. Pars 33. Berlin(W. JUNK): 201 p.

Die Selachier aus dem oberen Muschelkalk Lothringens. Abhandlungen Geologische Spezialkarte Elasass–Lothringen, Series 3, 4, 273–332







