Pachyscyllium braaschi

Reinecke, Moths, Grant & Breitkreuz, 2005


Classification: Elasmobranchii Carcharhiniformes Scyliorhinidae

Reference of the original description
Reinecke, T. & Moths, H. & Grant, A. & Breitkreuz, H. (2005)
Die Elasmobranchier des norddeutschen Chattiums, insbesondere des Sternberger Gesteins (Eochattium, Oligozän). Palaeontos, 8, 1–135

Synonyms / new combinations and misspellings
Pachyscyllium cf. braaschi

Types
Pachyscyllium braaschi
Holotype: SMF.: P 9654; Paratype: SMF.: P 9654; SMF.: P 9655; SMF.: P 9656; SMF.: P 9657; SMF.: P 9658; SMF.: P 9659;

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Description:


Citation: Pachyscyllium braaschi Reinecke, Moths, Grant & Breitkreuz, 2005: In: Database of fossil elasmobranch teeth www.shark-references.com, World Wide Web electronic publication, Version 02/2023

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Pachyscyllium braaschi Reinecke, Moths, Grant & Breitkreuz, 2005, holotype, SMF P9654, Gravel pit near Kobrow, Germany, Sülstorf Formation, Chattian © Thomas Reinecke, Bochum

Description
Original diagnose after Reinecke et al. (2005) p. 44 [2033]: Der Holotypus repräsentiert zahlreiche anterolaterale Zähne dieser Art. Die Paratypen wurden unter Berücksichtigung des Formenspektrums und verschiedener Zahnpositionen ausgesucht. Holotypus (Tafel 32, Fig. 1 a-c): Ein relativ kleiner Zahn gedrungener Gestalt mit niedriger, aufrechter Hauptspitze, die lingual geneigt ist. Die Hauptspitze ist an der Basis ziemlich breit, verjüngt sich aber schnell und gleichmäßig zur Spitze hin. Labiale und linguale Kronenflächen glatt, linguale Fläche der Hauptspitze sehr viel konvexer als die labiale Fläche. Ein Paar Seitenzähne mit rundlich-konischem Pro fi 1 und 1-2 Schmelzfalten auf den lingualen Flächen. Die markante Schneidekante verläuft kontinuierlich von der Hauptspitze bis zu den Seitenzähnen, wo sie außen lingual zurückgebogen ist (Tafel 32, Fig. 1 b). Wurzel kräftig; labiale Wurzelfläche niedrig und eingeschnürt, so da s die Seitenzähne seitlich und labial einen Überhang über der labialen Wurzelfläche bilden. Zahlreiche kleine Foramina in der Nähe der basalen Wurzelfläche, die konvex merklich gewölbt ist. Die linguale Wurzelfläche steht subvertikal zur Basisfläche und ist wesentlich höher als die labiale Fläche; sie ist beiderseits des ausgeprägten lingualen Wulstes konkav und trägt dort 1-2 längliche Foramina.

Remarks
valid after Reinecke et al. (2005) p. 43 [2033];


References
Brée, B. & Condamine, F.L. & Guinot, G. (2022)
Combining palaeontological and neontological data shows a delayed diversification burst of carcharhiniform sharks likely mediated by environmental change. Scientific Reports, 12, Article 21906
DOI: 10.1038/s41598-022-26010-7
Schwandt, H. (2018)
Erstfund eines Haizahns der Gattung Physogaleus im Turritellengestein (Geschiebe) von Westmecklenburg. Der Steinkern, 34, 58–61
Reinecke, T. & Balsberger, M. & Beaury, B. & Pollerspöck, J. (2014)
The elasmobranch fauna of the Thalberg Beds, early Egerian (Chattian, Oligocene), in the Subalpine Molasse Basin near Siegsdorf, Bavaria, Germany. Palaeontos, 26, 1–127
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Verbreitung und Zusammensetzung der Elasmobranchierfauna im Kasseler Meeressand (Ober-Oligozän, Chattium, Kassel-Formation) Nordhessen, insbesondere im Ahnetal bei Kassel (GK 25, Bl. 4622 Kassel West). Geologisches Jahrbuch Hessen, 136, 5–33
Reinecke, T. & Moths, H. & Grant, A. & Breitkreuz, H. (2005)
Die Elasmobranchier des norddeutschen Chattiums, insbesondere des Sternberger Gesteins (Eochattium, Oligozän). Palaeontos, 8, 1–135